Erstellt am 15.9.2008
China - Mit Yangze-Kreuzfahrt
Studiosus-Studienreise vom 14.7. bis 6.8.2007
Reisekosten: 3.588 Euro/Person für 24 Tage
Ausrüstung: Casio Exilim S550 und Canon A710IS
Bilder-Album der Chinareise mit abspielbarer Diashow auf Picasa
Meine Maturareise nach China mit Studiosus-Reisen war großartig. Frau Mag. Claudia Grötzebach war als Reiseleiterin, wie man es von Studiosus gewohnt ist, perfekt. Am Besten gefallen haben mir Guilin und Hongkong.
Klima
Die ideale Reisezeit nach China sollen die Monate April und Oktober sein. Im Juli bzw. August war ein Mix aus hoher Temperatur (bis zu 40°C) und einer noch viel schweißtreibenderen relativen Luftfeuchtigkeit von über 95%. Zusammen mit dem Smog bewirkt die Luftfeuchtigkeit eine Sichtweite von nur wenigen hundert Metern (vor allem in Peking, Xian und Shanghai). In Guilin war das Wetter etwas klarer und in Hongkong sorgte pausenloser Wind für Abkühlung. Im krassen Gegensatz zur Außentemperatur werden die meisten Gebäude auf unter 20°C gekühlt.
Essen
Im Großen und Ganzen ist das Essen gut, auch wenn es manchmal langweilig schmeckt. Das Essen hat meist einen süß-sauren Geschmack, ist von Region zu Region aber unterschiedlich und manchmal auch sehr scharf. Entgegen der Behauptung isst nur eine chinesische Minderheit Hunde und Katzen. Froschschenkel und Schlangen werden hingegen häufiger gegessen und wurden uns auch serviert. In Peking werden in Spezialitätenrestaurants Peking-Enten serviert, dessen Geschmack gut ist und am ehesten dem eines Hühnchens ähnelt.
Menschen
In den Städten herrscht aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte ein für Europäer ungewohntes Gedränge. Die Bevölkerungsdichte von Kowloon, einem Stadtteil von Hongkong beträgt 43.000 Einwohner/km², in Wien leben 4.050 Einwohner/km² (laut wikipedia.org). Selbst unbekannte chinesische Städte haben oft mehrere Millionen Einwohner. Chongqing etwa ist flächenmäßig so groß wie Österreich und hat nach chinesischen Angaben etwa 33 Mio. Einwohner und gilt in China als die größte Stadt der Welt gilt. Der Lebensstandard ist besonders in Hongkong und Shanghai durchaus auf westlichem Niveau angelangt. Auffallend ist außerdem, dass bei Chinesen das Schönheitsideal im Gegensatz zu den Europäern eine möglichst weiße Haut zu haben ist, weshalb sehr viele Chinesen/innen mit Sonnenschirmen durch die Straßen spazieren.
Sehenswürdigkeiten in Peking:
Der Sommerpalast ist eine mit Menschen überfüllte Parkanlage am Rande Pekings.
Die verbotene Stadt ist eine sehr interessante im Zentrum Pekings gelegene Hofanlage.
Der Himmelstempel ist eine sehenswerte Tempelanlage in der einst für eine gute Ernte gebetet wurde.
Die Peking-Oper ist nicht so interessant. Sie bietet zwar außergewöhnliche aber langweilige Klänge.
Die chinesische Mauer bei Badaling ist allein schon wegen ihres Bekanntheitsgrades sehenswert.
Die Ming-Gräber finde ich nicht so spannend wie den Weg der Seelen der zu den Gräbern führt.
Die Hutongs sind Gassen in der Altstadt Pekings, die im krassen Kontrast zur Moderne stehen.
Der Lamatempel ist eine weitere Tempelanlage in Peking.
Die Wangfujing ist eine der bekanntesten Einkaufsstraßen in Peking.
Sehenswürdigkeiten in Xian:
Das historische Museum "Shaanxi History Museum" ist nur für Museumsgänger sehenswert.
Das Mausoleum des Qin Shihuangdis (=Terrakottaarmee) ist auf jeden Fall einen Besuch wert.
Die große Wildganspagode ist eine im Jahr 648 erbaute 64 m hohe Pagode.
Peking bis Xian | Luoyang bis Yangze | Dazu bis Hongkong




























